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Digitalisierung im medizinischen Training

Möglichkeiten, Nutzen und wichtige Kriterien

Digitalisierung im medizinischen Training bedeutet mehr als Trainingsdaten auf einem Bildschirm anzuzeigen. Digitale Systeme können Trainingsvorgaben verwalten, Geräteeinstellungen unterstützen, Bewegungen rückmelden, Trainingsergebnisse dokumentieren und verschiedene Komponenten einer Trainingsfläche miteinander verbinden.

Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viele digitale Funktionen einzusetzen. Entscheidend ist, ob die Technik den Trainingsprozess sinnvoll unterstützt – für die trainierende Person ebenso wie für Trainerinnen, Trainer und therapeutisches Fachpersonal.

Was bedeutet Digitalisierung im medizinischen Training?

Digitalisierung im medizinischen Training bezeichnet den Einsatz digitaler Technologien, um Training zu planen, zu steuern, zu dokumentieren, auszuwerten und organisatorisch zu unterstützen.

Dazu können beispielsweise digitale Trainingspläne, vernetzte Trainingsgeräte, Software zur Trainingsverwaltung, Bewegungserfassung, Biofeedback oder Schnittstellen zu anderen Systemen gehören.

Die einzelnen Funktionen lassen sich vereinfacht in fünf Bereiche einteilen:

  1. Trainingsplanung: Vorgaben und Trainingsprogramme werden digital hinterlegt.
  2. Trainingssteuerung: Informationen zu Belastung, Bewegung oder Geräteeinstellung werden während des Trainings bereitgestellt.
  3. Feedback: Die trainierende Person erhält unmittelbar Informationen über ihre Bewegung oder Leistung.
  4. Dokumentation: Trainingseinheiten und Ergebnisse können automatisch oder teilautomatisiert gespeichert werden.
  5. Vernetzung: Geräte, Software und weitere Systeme können Daten austauschen.

Damit wird Digitalisierung zu einem Werkzeug innerhalb des Trainingskonzepts. Sie ersetzt weder die fachliche Planung noch die individuelle Betreuung.

Welche Vorteile können digitale Trainingssysteme bieten?

Der konkrete Nutzen hängt stark von der jeweiligen Einrichtung, dem Trainingskonzept und der eingesetzten Technologie ab. Dennoch ergeben sich einige typische Einsatzmöglichkeiten.

Individuelle Trainingsvorgaben

Digitale Systeme können individuelle Trainingsparameter hinterlegen und am Gerät oder über eine Software bereitstellen.

Das kann beispielsweise Einstellungen für Sitzpositionen, Trainingslast, Wiederholungen oder Bewegungsparameter betreffen – abhängig davon, welche Funktionen das jeweilige System unterstützt.

Für die trainierende Person entsteht dadurch ein strukturierter Ablauf. Fachpersonal kann Vorgaben zentral verwalten und bei Bedarf anpassen.

Gerade bei regelmäßig wiederkehrenden Trainingseinheiten kann das helfen, Abläufe zu vereinheitlichen.

Unmittelbares Feedback während der Bewegung

Eine weitere Möglichkeit ist Biofeedback. Darunter versteht man die Rückmeldung von Informationen über einen körperlichen oder bewegungsbezogenen Prozess, die während des Trainings sichtbar oder anderweitig wahrnehmbar gemacht werden.

Ein digitales System kann beispielsweise Informationen zur Bewegungsausführung oder zu einem Trainingsparameter anzeigen.

Der Wert liegt dabei nicht allein in der Menge der Daten. Entscheidend ist, ob die Rückmeldung verständlich ist und für die jeweilige Trainingsaufgabe tatsächlich einen Nutzen bietet.

Bei der SCHNELL SYNCHRO LINE MED können beispielsweise Monitore für Biofeedback optional eingesetzt werden. SCHNELL beschreibt die Geräte als vollautomatische Trainingsmaschinen, bei denen Einstellungen über das System vorgenommen werden können.

Automatische Dokumentation

Training erzeugt Daten: etwa zu absolvierten Einheiten, Trainingslasten, Wiederholungen oder Testergebnissen.

Werden diese Informationen automatisch erfasst, kann die manuelle Dokumentation reduziert werden. Das ist insbesondere dann interessant, wenn viele Trainingseinheiten regelmäßig durchgeführt werden.

Eine digitale Dokumentation kann außerdem einen zeitlichen Verlauf sichtbar machen. Einzelne Trainingswerte lassen sich dadurch im Zusammenhang mit früheren Einheiten betrachten.

Dabei sollte jedoch zwischen Datenerfassung und sinnvoller Auswertung unterschieden werden. Eine große Datenmenge ist noch kein aussagekräftiger Trainingsverlauf.

Strukturierung des Trainingsablaufs

Digitale Systeme können auch organisatorische Aufgaben übernehmen.

Je nach Lösung lassen sich beispielsweise Trainingspläne verwalten, Geräte zuordnen, Trainingseinheiten dokumentieren oder Informationen zwischen verschiedenen Komponenten einer Trainingsfläche übertragen.

Das kann insbesondere in professionellen Einrichtungen relevant sein, in denen mehrere Personen mit unterschiedlichen Trainingszielen dieselbe Fläche nutzen.

 

Welche Trainingsdaten können digital erfasst werden?

Welche Daten verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Gerät und System ab. Typische Beispiele können sein:

Datenbereich Mögliche Informationen
Trainingsbelastung Trainingslast, Widerstand oder Intensität
Umfang Wiederholungen, Sätze, Trainingsdauer
Training absolvierte Übungen und Einheiten
Bewegung je nach System Bewegungsparameter oder Bewegungsverlauf
Leistung beispielsweise Kraft- oder Ausdauerwerte
Tests Ergebnisse standardisierter Leistungstests
Verlauf Entwicklung bestimmter Trainingsparameter über mehrere Einheiten

Nicht jedes System erfasst alle genannten Werte.

Außerdem sollte immer geklärt werden, welche Daten für den konkreten Trainingsprozess überhaupt benötigt werden. Ein professionelles System muss nicht möglichst viele Informationen sammeln. Es sollte die richtigen Informationen zuverlässig und verständlich verfügbar machen.

Von einzelnen Geräten zur vernetzten Trainingsfläche

Digitalisierung endet nicht am einzelnen Trainingsgerät.

In einem modernen professionellen Trainingsbereich können verschiedene Komponenten miteinander verbunden werden:

  • Krafttrainingsgeräte
  • Ausdauergeräte
  • funktionelle Trainingsbereiche
  • Test- und Analysesysteme
  • Trainingssoftware
  • Apps
  • Verwaltungs- oder Mitgliedersysteme
  • externe Softwareschnittstellen

Eine solche Vernetzung kann den Informationsfluss zwischen den einzelnen Bereichen verbessern.

Die Weltgesundheitsorganisation weist bei digitalen Lösungen im Gesundheitsbereich ebenfalls auf die Bedeutung von Integration, Interoperabilität und einer übergeordneten digitalen Architektur hin. Isolierte Einzellösungen können dagegen zu fragmentierten Systemen führen.

Für einen professionellen Trainingsbereich bedeutet das: Nicht nur die Frage „Kann dieses Gerät digitale Daten erfassen?“ ist relevant. Ebenso wichtig ist die Frage:

Kann die digitale Lösung sinnvoll mit den anderen Prozessen und Systemen der Einrichtung zusammenspielen?

 

Digitalisierung und fachliche Betreuung gehören zusammen

Ein häufiger Irrtum besteht darin, Digitalisierung mit Automatisierung gleichzusetzen.

Ein digitales Trainingssystem kann bestimmte Abläufe automatisieren. Es kann aber nicht automatisch die fachliche Verantwortung übernehmen.

Die Auswahl geeigneter Übungen, die Beurteilung der individuellen Belastbarkeit, die Interpretation von Trainingsergebnissen und die Anpassung des Trainings bleiben fachliche Aufgaben.

Digitale Systeme können dabei Informationen liefern und Routineprozesse unterstützen.

Das Verhältnis lässt sich deshalb vereinfacht so beschreiben:

Fachliche Planung → digitale Umsetzung → Training → Datenerfassung → fachliche Bewertung → Anpassung

Die Digitalisierung ist damit Teil des Prozesses, nicht dessen Ersatz.

Das entspricht auch der grundsätzlichen Einordnung der WHO: Digitale Technologien können Gesundheitssysteme und Arbeitsabläufe unterstützen, ersetzen aber keine funktionierenden Strukturen, ausreichende Qualifikation oder geeignete organisatorische Rahmenbedingungen.

 

Datenschutz: Warum Trainingsdaten besonders sorgfältig behandelt werden müssen

Sobald digitale Trainingssysteme personenbezogene Informationen verarbeiten, spielt Datenschutz eine zentrale Rolle.

Dabei ist eine wichtige Unterscheidung notwendig: Nicht jeder Trainingswert ist automatisch ein Gesundheitsdatum. Wird ein Trainingswert jedoch mit einer identifizierbaren Person und Informationen über deren Gesundheitszustand oder Behandlung verknüpft, kann der Schutzbedarf deutlich höher sein.

Nach der europäischen Datenschutz-Grundverordnung gehören Daten über die Gesundheit zu den besonders geschützten Kategorien personenbezogener Daten. Ihre Verarbeitung ist deshalb an zusätzliche Voraussetzungen geknüpft.

Für Einrichtungen in Deutschland und Österreich ist insbesondere die DSGVO relevant. In der Schweiz gelten eigene datenschutzrechtliche Vorgaben. Für einen professionellen Trainingsbereich sollte deshalb unabhängig vom Standort geklärt werden:

  • Welche personenbezogenen Daten werden erfasst?
  • Zu welchem Zweck werden sie verarbeitet?
  • Wo werden sie gespeichert?
  • Wer kann darauf zugreifen?
  • Wie lange werden sie aufbewahrt?
  • Welche Schnittstellen übertragen Daten an andere Systeme?
  • Welche technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen bestehen?
  • Wer ist für die Verarbeitung verantwortlich?

Datenschutz sollte nicht erst nach der Anschaffung eines Systems betrachtet werden. Er gehört bereits in die Auswahl- und Planungsphase.

 

Schnittstellen und Interoperabilität werden wichtiger

Eine digitale Trainingsfläche besteht häufig aus mehreren Systemen. Deshalb gewinnt die Fähigkeit zum Datenaustausch an Bedeutung.

Eine Schnittstelle ermöglicht vereinfacht gesagt, dass Informationen zwischen zwei technischen Systemen übertragen werden können.

Interoperabilität geht einen Schritt weiter: Unterschiedliche Systeme sollen Informationen nicht nur übertragen, sondern in einer für beide Seiten verständlichen Weise austauschen können.

Für die Praxis ist das relevant, wenn beispielsweise Trainingsdaten aus einem Gerät oder einer Trainingssoftware in einem übergeordneten System weiterverarbeitet werden sollen.

Bei der Auswahl sollte deshalb nicht nur geprüft werden, ob eine Schnittstelle vorhanden ist. Entscheidend ist auch:

  • Welche Daten können übertragen werden?
  • In welchem Format?
  • In welche Richtung funktioniert der Datenaustausch?
  • Ist die Schnittstelle dokumentiert?
  • Welche Systeme werden aktuell unterstützt?
  • Ist eine spätere Erweiterung möglich?

Die WHO nennt Standards und Interoperabilität ausdrücklich als wichtige Bausteine digitaler Gesundheitssysteme.

Was sollte eine digitale Trainingslösung können?

Die richtige Lösung hängt vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Eine kleine Trainingsfläche benötigt andere Funktionen als ein umfangreich vernetzter professioneller Trainingsbereich.

Als Orientierung können folgende Kriterien dienen:

  1. Fachlicher Nutzen

Die wichtigste Frage lautet: Welches konkrete Problem soll die Digitalisierung lösen?

Mögliche Ziele sind beispielsweise:

  • Trainingsvorgaben einfacher bereitstellen
  • wiederkehrende Einstellungen vereinfachen
  • Trainingsergebnisse dokumentieren
  • Bewegungsfeedback ermöglichen
  • Abläufe strukturieren
  • Daten aus verschiedenen Systemen zusammenführen
  1. Bedienbarkeit

Ein System kann technisch umfangreich sein und trotzdem im Alltag wenig Nutzen bringen, wenn es kompliziert zu bedienen ist.

Die Bedienung sollte sowohl für das Fachpersonal als auch für die trainierenden Personen nachvollziehbar sein.

  1. Passende Daten

Nicht jede Einrichtung benötigt dieselben Daten.

Vor der Anschaffung sollte deshalb festgelegt werden, welche Informationen für Training, Dokumentation und Auswertung tatsächlich gebraucht werden.

  1. Vernetzbarkeit

Wenn bereits Software oder andere digitale Systeme vorhanden sind, sollte geprüft werden, wie gut die neue Lösung in die bestehende Umgebung passt.

  1. Datenschutz und Datensicherheit

Die technische Architektur, Zugriffsrechte, Speicherorte und Datenflüsse sollten transparent sein.

  1. Erweiterbarkeit

Trainingsflächen verändern sich. Eine Lösung sollte deshalb möglichst nicht nur für den heutigen Gerätebestand gedacht werden, sondern auch zukünftige Erweiterungen berücksichtigen.

 

Wie setzt SCHNELL Digitalisierung im Trainingsbereich um?

SCHNELL verbindet Digitalisierung mit verschiedenen Bereichen der Trainingsfläche. Auf der aktuellen Unternehmensseite werden unter anderem manuelle Trainingsgeräte, vollautomatische Geräte, Ausdauergeräte, freie Trainingsbereiche, Schnittstellen, Apps sowie Test- und Analysefunktionen als Bestandteile des digitalen Konzepts genannt.

Ein konkretes Beispiel ist das aktivSYSTEM. Nach den aktuellen SCHNELL-Unterlagen können manuelle Geräte Informationen zu Übungen und Geräteeinstellungen bereitstellen. Bei vollautomatischen Geräten der SYNCHRO Line werden Einstellungen über das System vorgenommen; Trainingsergebnisse können automatisch in einer zentralen Datenbank gespeichert werden.

Damit verfolgt SCHNELL einen Ansatz, bei dem nicht nur einzelne Geräte digital unterstützt werden. Vielmehr sollen verschiedene Elemente eines professionellen Trainingsbereichs miteinander verbunden werden.

Für Einrichtungen ist dabei weniger die einzelne technische Funktion entscheidend als die Frage, wie gut Geräte, Software, Fachpersonal und Trainingskonzept zusammenspielen.

 

Wann ist Digitalisierung besonders sinnvoll?

Digitalisierung kann besonders interessant sein, wenn regelmäßig viele Trainingseinheiten organisiert, dokumentiert oder individuell gesteuert werden müssen.

Beispiele sind professionelle Trainingsbereiche, in denen:

  • viele Personen nach unterschiedlichen Trainingsplänen trainieren,
  • Trainingsdaten regelmäßig dokumentiert werden,
  • mehrere Gerätetypen eingesetzt werden,
  • Fachpersonal Trainingsvorgaben verwaltet,
  • Fortschritte über längere Zeiträume betrachtet werden,
  • verschiedene Softwarelösungen miteinander verbunden werden sollen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Trainingsfläche vollständig digitalisiert werden muss.

Ein sinnvoller Einstieg kann auch darin bestehen, zunächst einen konkreten Prozess zu digitalisieren und anschließend zu prüfen, welche weiteren Bereiche davon profitieren.

Was Digitalisierung nicht leisten kann

Digitale Technik ist kein Ersatz für ein gutes Trainingskonzept.

Sie kann beispielsweise nicht automatisch entscheiden, welche Belastung für eine Person angemessen ist. Ebenso wenig garantiert eine digitale Dokumentation, dass ein Training fachlich richtig geplant wurde.

Auch ein Biofeedback-System ersetzt nicht grundsätzlich die Beobachtung und Beurteilung durch qualifiziertes Fachpersonal.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:

„Wie digital ist die Trainingsfläche?“

Sondern:

„Verbessert die eingesetzte Technik einen konkreten Prozess?“

Diese Perspektive verhindert, dass Digitalisierung zum Selbstzweck wird.

Fazit

Digitalisierung im medizinischen Training umfasst weit mehr als die elektronische Speicherung von Trainingsdaten. Sie kann Training planen und steuern, Feedback bereitstellen, Ergebnisse dokumentieren und verschiedene Geräte und Softwaresysteme miteinander verbinden.

Der größte Nutzen entsteht dort, wo digitale Funktionen ein klares fachliches oder organisatorisches Ziel unterstützen.

Für die Auswahl einer Lösung sind deshalb Bedienbarkeit, fachlicher Nutzen, Datenqualität, Datenschutz, Schnittstellen, Interoperabilität und Erweiterbarkeit mindestens ebenso wichtig wie die Zahl der verfügbaren Funktionen.

SCHNELL verfolgt mit seinen digitalen Lösungen einen Ansatz, bei dem Trainingsgeräte, Software, Trainingsverwaltung, Feedback und weitere Komponenten einer professionellen Trainingsfläche miteinander verbunden werden können. Die Digitalisierung wird damit als Bestandteil eines übergeordneten Trainingskonzepts verstanden – nicht als Ersatz für fachliche Betreuung.

Häufige Fragen

Was ist Digitalisierung im medizinischen Training?

Digitalisierung im medizinischen Training bezeichnet den Einsatz digitaler Technologien zur Planung, Steuerung, Dokumentation, Auswertung und Organisation von Training. Dazu können vernetzte Trainingsgeräte, Trainingssoftware, digitale Trainingspläne, Biofeedback, Testsysteme und Schnittstellen gehören.

Welche Vorteile bietet digitales Training?

Digitale Systeme können Trainingsvorgaben bereitstellen, Abläufe strukturieren, Trainingsergebnisse dokumentieren und unmittelbar Feedback geben. Welcher Vorteil tatsächlich entsteht, hängt von der eingesetzten Technologie und dem konkreten Trainingskonzept ab.

Welche Trainingsdaten können digital erfasst werden?

Je nach System können unter anderem Trainingslasten, Wiederholungen, Trainingsdauer, absolvierte Übungen, Testergebnisse oder bestimmte Bewegungsparameter erfasst werden. Welche Daten verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Gerät und der Software ab.

Ist Digitalisierung ein Ersatz für Trainer oder therapeutisches Fachpersonal?

Nein. Digitale Systeme können Routineaufgaben unterstützen und Informationen bereitstellen, ersetzen aber nicht die fachliche Planung, individuelle Beurteilung und Anpassung des Trainings.

Warum sind Schnittstellen bei digitalen Trainingssystemen wichtig?

Schnittstellen ermöglichen den Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Systemen. Das ist besonders relevant, wenn Trainingsgeräte, Trainingssoftware, Verwaltungssysteme oder Analyseplattformen miteinander verbunden werden sollen.

Sind Trainingsdaten automatisch Gesundheitsdaten?

Nein. Ein Trainingswert ist nicht allein aufgrund seiner Existenz automatisch ein Gesundheitsdatum. Wird er jedoch mit einer identifizierbaren Person und Informationen über deren Gesundheitszustand verknüpft, kann er unter den besonderen Schutz für Gesundheitsdaten fallen. Die konkrete datenschutzrechtliche Bewertung hängt vom jeweiligen Verarbeitungskontext ab.

Worauf sollte eine Einrichtung bei der Auswahl einer digitalen Trainingslösung achten?

Wichtig sind insbesondere der konkrete Nutzen, Bedienbarkeit, passende Daten, Datenschutz, Datensicherheit, Schnittstellen, Interoperabilität und Erweiterbarkeit. Die Technik sollte zum bestehenden Trainingskonzept und zu den organisatorischen Abläufen passen.

Kann eine bestehende Trainingsfläche nachträglich digitalisiert werden?

Das hängt von den vorhandenen Geräten, der eingesetzten Software und den verfügbaren Schnittstellen ab. Bei der Planung sollte deshalb geprüft werden, welche Komponenten bereits digital angebunden werden können und welche Erweiterungen sinnvoll sind. SCHNELL bietet für sein Portfolio verschiedene digitale Komponenten und Schnittstellen an.